35 tote Kinder – Wir gedenken

Am Ende des Zweiten Weltkrieges sind in der so genannten Kinderbaracke direkt neben dem Gelände des Klosters Indersdorf 35 Kleinkinder jämmerlich ums Leben gekommen. Die Babys osteuropäischer Zwangsarbeiterinnen wurden ihren Müttern weggenommen und starben, oft schon wenige Tage nach ihrer Geburt, an Kälte, Vernachlässigung, Hunger.

Der Heimatverein Indersdorf hat eine Gedenkskulptur auf dem Bezirksfriedhof errichtet, wo fast alle dieser jüngsten Opfer des Nationalsozialismus beigesetzt wurden.

Bei der feierlichen Einweihung am 21. November 2025 haben Schülerinnen und Schüler die Namen dieser 35 ermordeten Kinder verlesen und 35 Kerzen entzündet, für jedes Kind einzeln – um ihm im Erinnern wieder die Würde zu verleihen, die ihnen entrissen werden sollte.

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