Fachpraktische Ausbildung (fpA)

Grundgedanke

Die Fachoberschule legt großen Wert auf eine enge Verbindung von theoretischem Unterricht und praktischer Erfahrung.
Ein zentrales Merkmal ist die fachpraktische Ausbildung, die in der 11. Jahrgangsstufe in Blockform stattfindet.

Die Ausbildung erfolgt

  • in Betrieben oder Verwaltungen (Wirtschaft und Verwaltung)
  • in sozialen Einrichtungen (Sozialwesen)

Durch den Wechsel von Theorie und Praxis können erworbene Kenntnisse direkt angewandt und reflektiert werden. Die fachpraktische Ausbildung umfasst etwa die Hälfte der Unterrichtszeit in Jahrgangsstufe 11.

Eine Auswahl unserer Partnerbetriebe bieten folgende Listen:


Ziele

  • Persönlichkeitsbildung und Stärkung der Eigenverantwortung
  • Verbesserung überfachlicher Kompetenzen: Kooperation, Kommunikation, Selbstorganisation
  • Entwicklung von Verantwortungsbereitschaft
  • Erwerb berufsbezogener, praktischer Kompetenzen als Basis für den Fachunterricht
  • Anwendung und Reflexion: Unterricht ↔ Praxis
  • Einblicke in verschiedene Tätigkeitsfelder als Orientierung für die spätere Berufswahl
  • Begegnung mit der Arbeitswelt und ihren Herausforderungen

Organisation und Ablauf

  • Freie Wahl der Praktikumstelle
  • Eigenständige Bewerbung
  • 14-tägiger Wechsel zwischen Schule und Praktikum
  • Wechsel der Praktikumstelle zum Halbjahr
  • insgesamt ca. 18 Wochen Praktikum pro Schuljahr
  • Ferien und schulfreie Tage sind praktikumsfrei
  • Arbeitszeit entsprechend der üblichen betrieblichen Wochenarbeitszeit (38 bis 40 Stunden ohne Pausen); bei Minderjährigen gelten die gesetzlichen Vorschriften zu Arbeitszeit und Pausen
  • Das Praktikum ist unvergütet
  • Die Schule hat eine Haftpflichtversicherung für Schäden abgeschlossen (ausgenommen Vorsatz)

Aufgaben im Praktikum

Dokumentation und Themenberichte

  • Tätigkeitsnachweis (Wochenbericht): tägliche Kurznotizen zu Aufgaben, Arbeitszeit, Fehltagen
  • Insgesamt zwei schriftliche Berichte pro Schuljahr
  • Form und Inhalt werden von der Schule vorgegeben
  • Berichte müssen von SchülerIn und Praktikumsstelle unterschrieben sein

Kirchliches Profil

Unsere Schule achtet auf eine praxisnahe Ausbildung, die mit ethischen Grundsätzen im Einklang steht:

  • Die Wahl des Praktikumsbetriebs ist frei und ohne Zuteilung durch die Schule
  • Enge Zusammenarbeit mit Betrieben und intensive individuelle Betreuung
  • Praktikumsbetriebe müssen bestimmte Kriterien erfüllen:
    • keine Rüstungs- oder Waffenproduktion
    • keine Tätigkeiten in Kernkraft oder Gentechnologie
    • keine Ausbeutung in Rahmen von Kinder- oder Zwangsarbeit
    • keine Diskriminierung von Minderheiten

Interesse als Praktikumspartner?

Möchten Sie Praktikumsbetrieb der Vinzenz-von-Paul Fachoberschule werden oder benötigen weitere Informationen?

Kontakt: MHiebl(at)fos-indersdorf.de